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Flow-Followers Logbuch, Teil 1
Weltreise-Berichte aus Asien - Weltreise-Berichte aus Thailand

Logbuch

Nachdem die Tage der Weltreise-Vorbereitung nun auch in Thailand endlich vorbei sind und wir uns zwei Tage im beschaulichen Hua Hin entspannen konnten, wollen wir Dir einen kurzen Überblick über unsere bisherigen Erlebnisse geben. Gleichzeitig wollen wir mit diesem Bericht eine Serie starten, die Dir regelmäßig alle Stationen und Geschehnisse der Reise in unserem Logbuch vorstellt.





Reisetage 1 - 10: Bangkok

Nach unserer Ankunft in Bangkok stürzen wir uns direkt in den Trubel dieser riesigen, faszinierenden Stadt.

Weekend Market

Es ist Sonntag und der Chatuchak Weekend Market findet, wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, nur am Wochenende statt. Daher setzen wir uns direkt in ein Taxi und lassen uns dort hinbringen. Überwältigt von 15.000 kleinen Verkaufsständen auf einer Fläche von beinahe zehn Fußballfeldern, fremdartigen Gerüchen und Menschenmassen verschiedenster Herkunft versuchen wir, uns zu akklimatisieren und dem Jet Lag zu trotzen. Das reichhaltige Angebot der Marktstände reicht von lebendigen Tieren über chinesischen Heilbedarf bis zu beinahe echten, antiken Reliquien. Dennoch haben wir nichts von unserer sehr speziellen Einkaufsliste für Weltreisende streichen können.

Lumphini Park

Die folgenden Tage verbringen wir daher zu großen Teilen mit Besorgungen, nehmen uns jedoch immer auch Zeit für die schönen Ecken Bangkoks. So starten wir vormittags den erfolglosen Versuch, einen neuen Objektivdeckel im riesigen MBK Shoppingcenter (eigentlich auch eher ein Markt mit vielen kleinen, nur vier Quadratmeter „großen“ Geschäften) zu erhalten. Nachmittags suchen wir zum Ausgleich den sehr schönen Lumphini Park auf, eine Oase inmitten Bangkoks. Fernab von Abgasen, Verkehrslärm und Dreck und dennoch zentral gelegen.


Amulett Market

Oftmals lassen wir uns durch die Straßen Bangkoks treiben, immer neuen Eindrücken und kleinen Wunderlichkeiten folgend. So sind wir unter anderem zum Bangkok Amulett- Market und Flower Market gelangt und bestaunen die angebotenen exotischen Früchte und kosten diese. Oder wir sehen uns die großen Sehenswürdigkeiten früh morgens an, um der größten Mittagshitze und den Busladungen der Pauschaltouristen zu entgehen.

So haben wir es auch beim Wat Phra Kaeo gehalten, dem schönsten Tempel Bangkoks und Herberge des Nationalheiligtums, dem Smaragdbuddha.

Smaragdbuddha

Dieses quadratische Areal wird durch eine Mauer eingefasst, die auf der Innenseite äußerst kunstvoll mit dem Ramakien bemalt ist, der thailändischen Variante des Sieges des Gottes Rama über das Böse. Die Eingangstore werden auf der Innenseite durch mehrere Meter hohe Dämonenkrieger bewacht. Der Schatz, den sie beschützen, ist - neben dem Smaragdbuddha - die königliche, buddhistische Bibliothek, unzählige Dämonenfiguren, Türme und Gebäude. Eines prächtiger als das andere.

Ein weiteres Highlight in Bangkok ist für uns der überwältigende, 46 m lange, liegende Buddha im Wat Pho, der für die Leiden der Thaimassage entschädigt. Der Wat Pho selbst glänzt mit seinem Detailreichtum und den beinahe einhundert kleinen Tempeltürmen, den Prangs und Chedis. Diese konusförmigen Türme symbolisieren die fortwährende Stabilität des Buddhismus und beinhalten angeblich Reliquien des Buddha. Die Chedis variieren in ihrem Stil von Tempel zu Tempel und es gibt eine schier unerschöpfliche Anzahl von architektonischen Varianten.

Chao Praya River

Vielfach nutzen wir den Chao Praya River als Mittel zur Fortbewegung. Da das Zentrum Bangkoks sich in eine große Kurve dieses Stroms schmiegt, ist es in kurzer Zeit möglich, staufrei viele Orte von Bedeutung zu erreichen. Im zehn Minutentakt fahren die Chao Praya River Express Boote als Teil des öffentlichen Nahverkehrssystems. Dass der Fluss eine Lebensader für die Stadt ist, sieht man an den vielen ärmlichen Hütten, die direkt am Wasser gebaut wurden und noch nicht durch eines der großen Hotels verdrängt wurden. Die Menschen waschen sich und ihre Wäsche in dem brackigen Wasser. Wir bezweifeln, dass diese Behausungen an die Kanalisation angeschlossen sind und wollen uns die hygienischen Bedingungen gar nicht genauer vorstellen.

Neben den River Express Booten und den Longtailbooten auf dem Fluss gibt es in Bangkok alle erdenklichen Fortbewegungsarten. Als umweltbewusste Backpacker laufen wir natürlich sehr viel, im Schnitt sind es beinahe 10.000 Schritte pro Tag.

Tuk Tuk

Wenn wir nicht mehr weiterkönnen, steigen wir auf das eiskalt klimatisierte, nicht mehr ganz so umweltfreundliche, aber immerhin erschwingliche Taxi um. Metro und Skytrain liegen leider nicht so zentral, dass wir sie regelmäßig nutzen könnten und das Bussystem haben wir noch nicht vollständig durchdrungen, so dass wir dies bei unserem nächsten Aufenthalt in Bangkok ausprobieren werden. Und natürlich darf man die legendären Tuk Tuks nicht außer acht lassen. Aufgrund des undurchsichtigen Preisgefüges und den häufigen, eher unfreiwilligen Stopps haben wir diese diesmal jedoch nur sehr selten genutzt.

Nach diesen vielen kleinen und großen Erlebnissen sind schon die ersten zehn Tage unserer Weltreise vorbei und wir entschließen uns, weiter nach Süden zu reisen. Auf dem Weg zum nächsten Reiseziel Koh Tao werden wir in Hua Hin einen Zwischenstopp einlegen und kaufen uns daher eine Zugfahrkarte für den nächsten Tag. Den weiteren Verlauf der Reise kannst Du unter Logbuch - Teil 2 miterleben.

Hier gibt es noch mehr Eindrücke aus Bangkok


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