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Tauchen auf den Perhentian Islands
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Tauchboot auf den Perhentian Islands

Die Perhentian Islands haben wir natürlich nicht zufällig angesteuert. Ueli, unser Dive Master von Koh Tao, hat uns dieses Eckchen Malaysias als Tauchgebiet empfohlen. Tja, und so kommt es, dass Malaysia mal eben dazwischen gerutscht ist. In Kambodscha sollte das Wetter gerade eh nicht so gut sein. Und wie heißt es so schön…follow the flow ;-)


Es wird Zeit voll und ganz in die tolle Unterwasserwelt einzutauchen. Am Long Beach finden wir nach kurzer Suche das Matahari Tauchresort, das preislich okay ist und von netten Leuten geführt wird. Morgen steht „Temple of the sea“ auf dem Tauchplan. Eines der Tauchplatz-Highlights der Perhentians. Nicht lange überlegt und wir sind angemeldet. Juchu! Tauchen! Ist ja nicht so, als ob der letzte Tauchgang Monate her ist – gerade mal eine Woche :-)

9:00 Uhr morgens: Unsere malaiische Dive-Masterin Sun zeigt uns das Equipment und gibt uns eine kurze Einweisung, was uns am Temple of the sea erwarten wird. Nein, dort wird kein versunkener Tempel zu sehen sein, sondern ein großer Fels, der aus dem Wasser ragt und den wir umrunden werden. Mit etwas Glück sehen wir neben all den anderen exotischen Meerestieren sogar Schildkröten und mit noch mehr Glück die legendäre „Tri-Pod-Schildkröte“. Eine Schildkröte, die nur noch mit drei Flossen unterwegs ist.

Tauchplätze auf den Perhentian Islands

Gespannt hören wir Sun zu, legen unsere Ausrüstung an und wackeln dann erst mal die 100 Meter in voller Montur über den Strand zum Tauchboot. (Und volle Montur heißt 20-25 kg…puh.) Hier gibt es keine großen Boote, sondern kleine Speedboote, auf die maximal 8 Taucher passen. Mit Turbo-Geschwindigkeit - wie erwartet - rasen wir etwa 20 Minuten zum Tauchplatz. Dort angekommen lernen wir noch kurz die „Backroll“ vom Boot; hatten wir ja bisher noch nicht. Auf Koh Tao war es immer ein großer Sprung vom Schiffsrand und kein Rückwärts-ins-Wasser-Plumsen.
Aber auch das klappt problemlos und schon geht’s abwärts.

Jede Menge Fische…ein riesiger Schwarm Snapper umgibt uns, sodass wir vollständig von ihnen umringt werden. Ein Rochen versteckt sich wie so oft unter seinem Fels, Muränen schlängeln sich um bizarre Felsformationen und ein Catshark jagt seiner Beute hinterher. Und plötzlich ist sie da! Die Tri-Pod-Schildkröte!
Sun wackelt lustig hin und her als ob sie einen Freudentanz aufführt und allen anderen, nicht vorhandenen Tauchern, singend sagen wöllte: „Wir haben sie gesehen! Wir haben sie gesehen!“
Die Schildkröte schwimmt von Sun`s Tanzeinlage unbeeindruckt an uns vorüber, wir begleiten sie noch ein Stück und setzen dann unsere Runde um den Fels fort.

Trigger-Fish

Den Abschluss dieses Tauchgangs macht wieder einmal der Trigger-Fish. Ein etwa 50 Zentimeter großer Trigger mit kräftigen Zähnen hat nämlich schon auf Koh Tao einen Safety Stop spannend gestaltet: Der knapperte munter an den Korallen und beschloss dann mal kurzer Hand, dass Olli ihm zu Nahe gekommen ist. Daraufhin attackierte er Ollis Flossen.
Der Trigger hier am Temple of the sea fühlt sich allerdings nicht durch uns gestört, sondern durch einen zweiten Trigger-Fish. Die zwei Brummer rangeln miteinander und wir wissen nicht, ob es ein Kampf oder doch Geturtel ist. Letztlich sucht einer der beiden schnell das Weite.

Tauchen ist so schön! Für den nächsten Tag melden wir uns gleich wieder an, doch leider müssen wir statt zum Tauchen zurück aufs Festland in die Klinik. Aber das ist die nächste Geschichte (Kurzgeschichte – zum Glück).

Follow the flow!


 

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