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Flow-Followers Logbuch, Teil 4
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Logbuch

Reisetage 40 bis 46: Zugfahrt nach Malaysia und die Perhentians 
Nachdem wir schweren Herzens Koh Tao verlassen haben, geht es mit der Fähre zurück nach Chumphon und mit dem abenteuerlichen Nachtzug nach Sungai Kolok an der Grenze zu Malaysia. Leider genießen wir dann viel zu wenige Tage die traumhaften Perhentian Islands, bevor wir Hals über Kopf zur Gesundung nach Kota Bharu abreisen müssen.



Wieder verläuft die Fährfahrt ruhig, als wir Koh Tao verlassen und uns auf den Weg nach Malaysia machen. Nicht besonders ruhig hingegen ist die Fahrt in der zweiten Klasse des Nachtzuges nach Sungai Kolok an der südlichen Landesgrenze. Natürlich ist die Bettengröße mal wieder auf den Durchschnittsthai ausgelegt und Olli fehlen gute 25 cm zum Ausstrecken. Schwerwiegender sind jedoch das Alter des Waggons und die damit verbundenen, gelösten, klappernden Teile. Der Lautstärkepegel ist ohnehin schon beträchtlich. Als wir gerade eingeschlafen sind, beginnt der Zug Fahrt aufzunehmen. Dann wird plötzlich die Strecke schlechter, sodass irgendwelche Teile (der Achse?) von unten gegen den Boden des Zuges schlagen, die einzelnen Waggons stoßen kräftig aufeinander und wir werden mit dem sicheren Gefühl des Entgleisens aus unseren Träumen gerissen. Die wenigen Sekunden, die man benötigt, um zu realisieren, dass es nicht so ist, sind nicht besonders angenehm.

Die unspektakuläre Grenzstadt Sungai Kolok, die durch die ebenso langweilige malaiische Seite Rantau Panjang gespiegelt wird, verlassen wir sehr schnell, nachdem wir einige Kilometer mit vollem Marschgepäck auf dem Rücken herumirrend den Busbahnhof gefunden haben. In Kota Bharu steigen wir direkt in den Bus nach Kuala Besut, dem Hafen zu den Perhentian Islands. Leider ist viel Verkehr, sodass wir das letzte Boot verpassen und eine Nacht auf dem Festland bleiben müssen.

Perhentian Islands

Am nächsten Tag geht es früh mit dem Speedboat nach Perhentian Kecil, der kleineren Insel. Dort lassen wir uns auf Uelis Empfehlung hin bei D’Lagoon absetzen. Es ist sehr nett dort, wir fühlen uns wohl und erleben viel beim Schnorcheln und mit den Haien. Nur leider haben wir sehr wenig Bargeld dabei und es gibt auf der ganzen Insel keinen Geldautomaten. Daher müssen wir nach nur zwei Nächten umziehen. Vielleicht wären wir aber ohnehin vor der fröhlichen Großfamilie geflüchtet, die D’Lagoon nächtens zu Little India machen.

Wir lassen uns mit dem Taxiboot zum Long Beach bringen und suchen uns eine neue Bleibe im Matahari Dive Resort. Passt ja gut, denn wir wollen ohnehin tauchen, da uns schon beim Schnorcheln das kristallklare Wasser und die Artenvielfalt begeistert haben. Leider ist das Resort überfüllt und wir müssen uns die Luxusvariante eines Chalets für eine Nacht gönnen.

Der erste Tauchgang ist spitze, wir sind zufrieden mit unserem Tauchverhalten, das immer routinierter wird und sehen viele tolle Fische und sogar eine Schildkröte. Kaum haben wir uns voller Begeisterung für den nächsten Morgen zum Tauchgang zur T3-Divesite eingetragen, kommt alles anders als gedacht:

Tina hat sich den Zeh an einem der vielen scharfkantigen Felsen aufgerissen und wir lassen uns von einem Taxiboot zur „Clinic“ in der benachbarten Bucht bringen. Da die „Behandlung“ nicht ganz so vertrauenswürdig erfolgt, entschließen wir uns, den Fuß doch etwas fachmännischer untersuchen zu lassen und am nächsten Morgen zurück nach Kota Bharu ins Uni-Krankenhaus zu fahren.

Wir nehmen also das erste Speedboat am nächsten Morgen und dann ein Taxi nach Kota Bharu in die Uniklinik. Dort wird Tinas Fuß sehr gut behandelt. Aber nun benötigt er Zeit zum Heilen und wir werden einige Tage in Kota Bharu bleiben und unsere Reisepläne überdenken.
Hier geht`s zum Logbuch Teil 5

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