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Flow-Followers Logbuch Teil 17
Weltreise-Berichte aus Kambodscha

Royal Palace Phnom Penh

Nachdem wir es gerade noch so nach Kambodscha geschafft haben, fahren wir direkt mit dem Bus nach Phnom Penh, der Hauptstadt des Landes, weiter. Zwischen westlichem Essen und Bettelkindern finden wir Zeit für die berühmte Silberpagode. Und schließlich fahren wir nach Siem Riep, dem Ausgangspunkt für das legendäre Angkor Wat …

Der Schrecken von der beinahe misslungenen Ausreise aus Laos steckt uns noch in den Knochen, als es weiter nach Stung Treng geht. Dort wollen wir eigentlich aussteigen und uns über Land nach Preah Vihar durchschlagen, einem weiteren Welterbe Kambodschas und heute stark umkämpftes Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha. Wir lassen uns von den Einheimischen dann aber doch überzeugen, dass es keine auch nur halbwegs vernünftige Verbindung gibt und entscheiden uns spontan, direkt nach Phnom Penh durch zu fahren.

Die späte Ankunft hält uns aber nicht davon ab, nach langer Zeit mal wieder ein anständiges Steak zu essen. Wir genießen es sehr, auch wenn sich bereits am nächsten Morgen die – in den Tropen nicht zu empfehlende – Wahl der Variante „medium-rare“ rächt…

Bettelkinder in Phnom Penh

Bereits am ersten Tag fallen uns die vielen Bettelkinder in Phnom Penh auf. Mit unschöner Regelmäßigkeit werden wir von kleinen, verdreckten, gleichzeitig traurig und niedlich dreinschauenden Kindern angebettelt. Kaum lächeln wir die armseligen Gestalten aufmunternd und freundlich an, sehen wir wie sich ein Gedanke formt, der dann unter Mühen gerade noch vor unserem Verschwinden herausgewürgt wird: „One Dollar?“ Dabei schaffen es die Kinder, genau den richtigen Ton zu treffen: traurig, wehmütig, einem das ganze Elend dieses jungen Lebens entgegenkrächzend überbieten die Nachwuchsbettler sich gegenseitig, das jämmerlichste Bild abzugeben. „Ooooone Dollaaaar?“ zittern uns die kleinen Stimmerbänder entgegen. Absolut herzzerreißend, aber wir können und dürfen einfach nichts geben.

Die größte architektonische Sehenswürdigkeit Phnom Penhs ist die wunderschöne Silberpagode. Das Nationalheiligtum entfaltet seine ganze Pracht bei unserem Besuch in den Abendstunden. Die prachtvollen Bauten werden in goldenes Licht getaucht und wirken noch majestätischer. Die regennassen Flächen vor den Tempeln spiegeln die Türme wider und verstärken den Eindruck.

Schildkröte im Topf

Die Vorfreude auf die Tempelanlagen von Angkor Wat wird immer größer und es hält uns nicht mehr in Phnom Penh. Wir sind wieder einmal mit dem Überlandbus unterwegs und können während der Mittagspause einige kambodschanische Spezialitäten aus der Nähe betrachten: am Stück gegarte Schildkröte und knusprig frittierte Tarantel! Wir lehnen dankend ab und bleiben beim guten alten Hühnchen – hoffentlich…
Es geht weiter Richtung Siem Reap, der Ausgangsstation für die Erkundung der alten Tempelanlagen und wir schauen unserem Sitznachbarn leicht angewidert beim genüsslichen Knabbern der knusprigen Spinnenbeinchen zu. Unsere oft belohnte kulinarische Experimentierfreude wird zum ersten Mal deutlich eingebremst. Zumindest für diesmal …




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Kommentare 

 
#1 Wayne Brown 2011-12-05 06:11
Met you guys at Lake Eyre...be cool to follow yas !!!
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