Weltrereise
Weltreise
Fotografie > Ausstellungen > Ausstellung Oberes Tor 2013 > Presse > Pressestimme: Fotografie und Skulpturen ergänzen sich
Pressestimme: Fotografie und Skulpturen ergänzen sich
Fotografie - Ausstellungen - Presse zu Querweltein

 

 Foto: Helmut Pangerl; Oliver und Tina

Bericht in der Bietigheimer Zeitung, 05.08.2013: Fotografie und Skulpturen ergänzen sich

 

Wie gut die Bilder eines Fotografen-Paars mit den Werken eines Bildhauers korrespondieren, kann man ab sofort im Oberen Torturm von Markgröningen erleben.

Im vergangenen Jahr stellten das Fotografenpaar Tina und Oliver Dahmann sowie der Bildhauer Diet Lakowitz zum ersten Mal gemeinsam ihre unterschiedlichen Kunstwerke im Oberen Torturm aus. Fotografie und Skulpturen ergänzen sich erneut auf ideale Weise, wie ihre Ausstellung "Querweltein - Inspirationen" belegt.

Aus dem reichen Fundus an Fotografien, die Tina und Oliver Dahmann aus Markgröningen während einer zweijährigen Weltreise anfertigten, stellte das Fotografenpaar wieder eine Ausstellung mit rund 50 großformatigen Bildern, daneben sind noch etliche Kleinformate zu sehen, zusammen, in denen sie Motive aus Fauna und Flora, aus der Architektur und aus Landschaften in den verschiedensten Gegenden dieser Erde festhielten. Die Aufnahmen sind auf hochwertigem Spezial-Fotopapier zu sehen, das die Farben in unübertrefflicher Klarheit wiedergibt und zudem den Bildern eine besondere Tiefenwirkung verleiht.

Ähnlich wie im vergangenen Jahr befasste sich der Bildhauer Diet Lakowitz, er ist der Vater der Fotografin, mit diesen Impressionen und gestaltete danach seine Interpretationen in Skulpturen aus Holz, Aluminiumguss, Stein oder Stahl.

Für das Künstlertrio war es dabei wichtig, dass sie sich gegenseitig inspirierten, um eine gedankliche Einheit für ihre zweite gemeinsame Ausstellung im Oberen Torturm zu entwickeln. Auf etwa 150 Quadratmetern, verteilt auf vier Etagen des historischen Bauwerks, einem Wahrzeichen von Markgröningen, haben das Ehepaar Dahmann und Diet Lakowitz ihre Werke gehängt beziehungsweise aufgestellt. Beim Rundgang durch diese ungemein vielschichtige, farben- und formenreiche Ausstellung gibt es für den Besucher viel zu entdecken. Die großen, immer wieder auch sehr poesievollen Fotografien der Dahmanns entführen ihn in weite und ferne Bereiche auf dem Globus und zugleich wird es ihm ermöglicht, die Inspirationen aufzuspüren, die von diesen Bildern bei Diet Lankowitz ausgelöst wurden, um eine Reihe überwiegend abstrakt ausgeführter Skulpturen zu schöpfen. Auffällig ist, wie der Bildhauer Formen aus der Technik, etwa aus dem Maschinenbau, in etlichen seiner Werke aufgriff und sie in elegant geschwungener oder aber streng ausgerichteter Darstellung in Erscheinung treten ließ. Er fügte auch ältere Arbeiten aus einst matt blankem Stahl hinzu, die, weil sie seit Jahren im Freien stehen, nun mit einer Patina aus Rost überzogen sind. An die Vergänglichkeit alles Irdischen sollen diese Exponate erinnern. Einige wenige Werke sind allerdings noch sehr konkret gestaltet worden, beispielsweise Tierfiguren, die auch als Fotografie in der Ausstellung zu sehen sind.

Oliver Dahmann meinte bei der Eröffnung der Ausstellung, die wie im vorigen Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Markgröningen entstanden ist, am Samstagnachmittag im benachbarten Wimpelinshof: "Die Werke sind Antworten auf subtile Interaktionen der Umwelt mit den Künstlern. Daraus resultieren außergewöhnliche Sichtweisen".

Während der gut besuchten Vernissage führte der Vorsitzende des Bürgervereins Markgröningen, Eckart Heinemann, in die Werke der drei Künstler ein, deren gemeinsame Ausstellung nun bis zum 15. September besichtigt werden kann. Die Öffnungszeiten sind freitags von 17 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags im Zeitraum von 11 bis 16 Uhr.

Zum Artikel in der Bietigheimer Zeitung >>



 
 
Banner